Filmformate

Im Laufe der Kinogeschichte haben sich verschiedene Formate entwickelt. Die gängisten sind im 35mm Format zu finden. Trotz der gleichen Breite des Filmstreifens sind die Seitenverhältnisse.



Normalfilm

Das verhältniss zwischen Höhe und Breite ist 1 : 1,37
(Filmbild 20,9x15,2 mm).
Dieses Format ist nicht mehr Standard, könnte aber noch gespielt werden.

 

Breitwandfilm

Das Verhältniss hier beläuft sich auf 1 : 1,66 (Filmbild 20,9x12,6 mm).
Hier ist das Verhältniss der Seiten etwas geändert. Das Bild ist etwas niedriger, dafür etwas breiter. Das projezierte Bild ist somit dem Blickfeld etwas angepasst.

Ein kleiner Filmausschnitt folgt noch, muss erst gescannt werden.

 

Cinemascopefilm

Betrachtet man das Bild vor dem Licht, ist eine sehr deutliche Verzerrung zu erkennen, mit dem Verhältmiss 1 : 1,85 (Filmbild 20,9x11,3 mm). Diese wird mit einem entsprechenden Objektiv korrigiert und das Filmbild ist deutlich breiter. Dieses Format ist heute in der Regel vorzufinden. In seltenen fällen wird auch noch Breitwandfilm verwendet

 

 

Der Ton macht die Musik

Der Ton wird noch herkömmlich abgenommen, d.h. an der linken Seite neben dem Bild befinden sich die Audioinformationen. Hier sind die Informationen für die drei verschiedenen Systeme aufgetragen.

 

Stereoton

Stereoton und Dolby SR

Ganz rechts ist der Stereoton im herkömmlichen Sinne zu sehen.
Diese Tonspurart (Lichttonspur auf dem Bildfilm) bezeichnet man auch als "COMOPT". Mit einem genau festgelegten Vorlauf von 21 Bildern (Frames) eilt der Ton dem Bild vorneweg.
Um die Laufzeit des Schalls zu korrigieren, wird im Allgemeinen lediglich ein Voreilen von 20 Bildern eingestellt.


Aus zwei Tonspuren wird im Stereobetrieb normal der linke und rechte Kanal amplitudenmoduliert abgetastet.

Das Dolby SR (Spectral Recording, nicht Surround) System basiert auf einem Verfahren, dass aus den zwei analogen Tonspuren noch 2 weitere Kanäle berechnen kann. Somit ist bereits ein Prozessor zur Berechnung der weiteren Informationen nötig.

 

Dolby Digital

Zwischen den Perforationsfenstern ist ein Feld zu erkennen, das Daten in digitaler, also 0 und 1, Form enthält. Zur synchronisation dienen die Perforationslöcher.
Aufgrund der der digitalen Form ist es möglich mit entsprechenden Verfahren (CRC u.ä.) Fehler, die aufgrund von schlechten optischen Eigenschaften oder verdreckte Optiken entstehen, automatisch zu korrigieren. Kommt es zu einem Ausfall der digitalen Informationen, kann automatisch auf Dolby SR zurückgegriffen werden.

 

Dolby-Digital Verstärker