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Kohle-Lichtbogen

 

Kohle Licht

Als erste Technologie zum Erzeugen von großen Lichtströmen und Beleuchtungsstärken, wurde das Prinzip des Lichtbogens eingesetzt.
Zwei Elektroden werden bis zum Zünden eines Lichtbogens aneinander gebracht. Um dann genügend Licht zur Verfügung zu haben, entfernt man die Elektroden dann wieder von einander.
Während der Lichtbogen steht, verbrennen die Kohleelektroden. Damit der Lichtbogen sicher steht, müssen die Kohlen konstant nachgeführt werden. Andernfalls entsteht ein zu großer Abstand und der Lichtbogen würde verlöschen.

Der Einsatz von Kohle Elektroden war wegen des offenen Lichtbogens sehr gefährlich. In Verbindung mit dem brennbaren Polyester Filmmaterial mussten viele Vorkehrungen getroffen werden.
So wurde das Bildfenster zum Beispiel mit einem starken Gebläse belüftet, um eine zu starke Erwärmung des Filmes zu verhindern.

Das ständige Abbrennen der Kohle erforderte, dass nach jeder Vorführung die Elektroden ersetzt werden mussten.

Der relativ ungleichmäßige Abbrand war der Grund für teilweise unscharfe Passagen und schlechtere Bildqualität

 

Xenon Licht

In den 70'er Jahren wurde dieses Sytem dann ausgebaut und ersetzt durch das wesentlich bessere Xenon-Licht.

Hierbei wird in einer Gasentladungslampe ein Lichtbogen erzeugt, der ein sehr weißes und hartes Licht erzeugt.

Die elektrische Leistung beträgt 1600 Watt. Dabei fließt ein Strom von etwa 60 Ampere bei einer Spannung von etwa 30 Volt.

Auf dem folgenden Bild sieht man in der Mitte die Lichtbogenlampe selbst, in der der Lichtbogen entsteht. Die Lampe steht in einem Hohlspiegel, der das Licht parallel spiegelt und nach rechts durch den Film leitet.

Bild von der Xenon-Lampe im Hohlspiegel