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Abb.1: Maschine
für die Vorführung des Hauptfilmes
Hintergrund Spulenturm Fa. Kinoton
Seit dem Wiederaufbau nach
dem 2. Weltkrieg sorgen zwei Bauer B11 Kinoprojektoren für ein brilliantes
und gestochen scharfes Bild.
Von den Rechnungen an bis zu
den Betriebsanleitungen und dem original Werkzeug ist noch immer alles
an Zubehör vorhanden. Jeder Technikliebhaber wird dies zu würdigen
wissen.
Durch die regelmäßige
Pflege ist kaum Verschleiß an den Maschinen zu erkennen. Lediglich
Verschleißteile wie Gleiter und Rollen werden nach Bedarf ausgetauscht.
Im Laufe der Zeit wurden verschiedene
Filmspulensysteme verwendet:
Erstinbetriebnahme
- 1982: 600 m Spulen
Ein Film bestand je nach
Länge aus 5 - 6 Akte. Jeder Akt entspicht etwa 15 min Spielzeit.
Am Ende eines Aktes wurde auf den anderen Projektor überblendet
und der Vorführer hat den abgelaufenen Film zurück gespult.
Dies bedeutete sehr viel Arbeit für den Vorführer.
1982 - September
2002: 1800 m Spulen
Mit der Einführung der
1800 m Spulen konnte ein normaler Film auf 2 Spulen vorgeführt
werden. Somit war nur noch ein Überblenden nötig.
Sehr kurze Filme wurden sogar auf eine Rolle mit bis zu 10 cm Überstand
über den Rand.
17.09.2002 - heute:
Filmtellereinrichtung ST 200 E Kinoton
Der heutige Ausbaustand erlaubt
es, einen Film auf einer Tellerscheibe vorzuführen. Jeder Teller
hat eine Kapazität von 5600 m Film, was gut 4 h Film entspicht.
Der komplette Film liegt flach auf einem Drehteller und wird aus der
Mitte entnommen. Auf einem zweiten Teller wird der Film auf einen Spulenkern
auf Start wieder aufgewickelt. Es können zwei Filme auf den Tellern
liegen, wobei das Aufwickeln während der Vorstellung auf den dritten
leeren Teller erfolgt. Bei der Vorführung von mehr als zwei Filmen,
wird jeweils ein Film vom Teller genommen.
Zum Zusammensetzen und Auseinandernehmen eines Filmes ist ein kleiner
Aufspultisch Typ MT 600 vorhanden.

Abb. 2: Filmtellereinrichtung
ST 200 E Kinoton |